Ziese-Orgel in Rauischholzhausen

Evangelische Kirche Rauischholzhausen
Die Ortschaft Holzhausen im Ebsdorfergrund ist seit dem 8. Jahrhundert nachweisbar. Erst im Jahr 1934 fiel die Entscheidung, den Ort in Rauischholzhausen umzubenennen – nach der Familie Rau, die über Jahrhunderte die Grundherrschaft ausübte.
 

Die Orgel
Die zweimanualige Orgel mit 10 Registern wurde 1858-1864 durch Carl Jakob und Bernhard Ziese erbaut und ist original erhalten. Der Platz für den Kalkanten (Balgtreter) ist noch vorhanden.

Musikbeispiel der Ziese-Orgel mit dem Ensemble Metamorphonica:

Norwegischer Tanz op.35 Nr.3 - Edvard Grieg (1843-1907))

Musikbeispiel der Ziese-Orgel mit dem Ensemble Metamorphonica:

Alfedans (Elfentanz), Lyrische Stücke Op.12, Nr.4 -  Edvard Grieg (1843-1907)

Interview mit Eva-Maria Rusche:

Die Disposition
I. Manual:
Principal 8'
Floete 8'
Viola di Gamba 8'
Octave 4'
Cornett 3f.

 

II. Manual:
Liebl. Gedeckt 8'
Salicional 8'
Flauto dolce 4'

 

Pedal:
Subbaß 16'
Octavbaß 8'

Koppeln II-I und I-P, eine feste Kombination als Fußtritt (Tutti)

Die Orgelbauer Carl Jakob und Bernhard Ziese
Carl Jakob Ziese übernahm 1855 die Werkstatt seines Vaters Friedrich Ziese in Ellingerode und führte sie mit seinem Bruder Bernhard fort. Die Prospekte sind vom Stil des Spätklassizismus geprägt.

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst

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